Die ARCHE – Stärkung. Wertschätzung. Entfaltung

Seit einigen Jahren suchen wir daher immer wieder nach Projekten, die wir unterstützen können. Bereits vor einigen Jahren haben wir uns für das Projekt „Die ARCHE“ in Potsdam entschieden und waren dort auch schon einmal im Zusammenhang mit einer Spendenaktion zu Besuch.

Nach einiger Zeit, in der wir nun nicht mehr vor Ort waren, haben wir uns entschlossen uns das Projekt und dessen Entwicklung erneut persönlich anzuschauen. Aus diesem Grund war ich in der letzten Woche dort zu Besuch. Was ich dort gesehen hat mich – als Mensch und gerade „Jungvater“ sowie auch aus Unternehmersicht – sehr beeindruckt.

Ankommen und sich sofort wohl fühlen

Bereits von außen macht „Die ARCHE“ einen sehr lebendigen und bunten Eindruck. Einige Meter vor dem Eingang kann ich lautes Lachen und „umtriebige“ Kinder hören. Gemeinsam mit der bunten Fassade des Hauses bekomme ich somit vor dem eigentlichen Ankommen einen kleinen Vorgeschmack, was mich drinnen in der ARCHE selbst erwartet.

Dort angekommen, begegnen mir aufgeweckte und spielende Kinder aus verschiedenen Nationen und ich werde auch sofort gefragt, ob ich der „Neue“ bin. Gerade erst angekommen, fühle ich mich bereits aufgenommen. Ich mache mich auf den Weg zu meinem Termin mit dem Standortleiter Herrn Christoph Olschewski. Wir suchen uns zunächst eine ruhige Ecke damit ich das Projekt und dessen Hintergründe aktuell vorgestellt und beschrieben bekomme.

Die ARCHE: Ein Projekt mit „Sinn“

Herr Olschewski beschreibt mir die Hintergründe des Kinderprojektes, dass im Jahr 2008 die Arbeit in Potsdam Drewitz aufgenommen hat. Der Sinn und Zweck der täglichen Arbeit mit und für die Kinder besteht darin, diese in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen und somit als individuelle Persönlichkeiten zu stärken.

Es geht darum, dass die Kinder und teilweise auch Jugendlichen persönliche Beziehungen untereinander aufbauen und in diesem Zusammenhang auch ein Verständnis füreinander und die Bedürfnisse des anderen entwickeln. Das tut das ARCHE-Team in vielerlei Form.

„Stell‘ Dir vor, es gibt keine ARCHE mehr, dann können wir keine Hausaufgaben mehr machen…“

Dieses Zitat eines „ARCHE-Kindes“ drückt aus meiner Sicht sehr deutlich die Wichtigkeit und den „Nutzen“ dieses Projektes für die Kinder (und auch deren Eltern und Familien) aus. In aller erster Linie geht es darum die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und begleiten und dazu gehört die Unterstützung beim Lernen. Hierfür gibt es einen eigenen Hausaufgabenraum in dem die Kinder mit Unterstützung vom ARCHE Team ihre Hausaufgaben gemeinsam angehen.

Neben dieser Unterstützung gibt es einen kostenlosen Mittagstisch an dem sich jedes Kind einmal satt essen darf. Darüber hinaus gibt es eine Art „Tobe“-Raum, eine eigene kleine Töpferei (und weitere Kreativworkshops) sowie einen umfangreichen Außenbereich mit verschiedenen Spielmöglichkeiten. Im hauseigenen „Theater“ und Gemeinschaftsraum laufen während meines Besuchs die Vorbereitungen für die allwöchentliche Kinderparty auf Hochtouren.

Lernen: Mit Wertschätzung und Respekt füreinander

„Du bist wertgeschätzt und wichtig!“

So lässt sich die Arbeit des ARCHE Teams mit den Kindern und Jugendlichen aus meiner Sicht am besten beschreiben und zusammenfassen. Auch wenn es darum geht die Kinder und Jugendlichen in ihrer persönlichen Entwicklung so gut es geht zu unterstützen, so bekommen diese auch Werte vermittelt und – was ich persönlich sehr wichtig finde – auch Grenzen aufgezeigt. So ist dem Team der bewusste Umgang mit dem kostenlosen Mittag und den zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und Spielmaterialien sehr wichtig. Achtet einer einem dementsprechenden Umgang nicht wird das direkt angesprochen.

Neben dem spielerischen Lernen und der Stärkung der Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung ist die christliche Ausrichtung der ARCHE eine zentrale Säule. Somit geht es in erster Linie auch darum, so der Standortleiter Herr Olschewski, sicherzustellen, Kinder aus schwierigen Verhältnissen einen Ort und Raum zur Verfügung zu stellen in dem sie sich sicher und in ihrem eigenen Tempo entwickeln können – und wo diese Entwicklung durch professionelle Unterstützung begleitet wird.

An „ruhigen“ Tagen kommen so um die 50 Kinder und Jugendliche und nehmen das Angebot der ARCHE in Anspruch. Ferienzeiten sind sozusagen die Hochsaison und da können dann auch schon mal über 80 Kinder vor Ort sein, um z.B. an Ausflügen oder mehrtägigen Feriencamps teilzunehmen.

Das Projekt „Die ARCHE“: Was wir daraus lernen können

Während meines Besuchs spüre ich regelrecht die Energie, die vor Ort in der „ARCHE“ herrscht. Selbstverständlich sorgen die Kinder dafür, dass das Haus mit Leben gefüllt wird. Doch für mich ist die tägliche Arbeit des ARCHE Teams und deren freiwilligen Helfer das eigentliche „Meisterstück“, welche es überhaupt ermöglicht, dass die Kinder diesen Ort und Rau zur Verfügung gestellt bekommen, in dem sie sich frei und nach ihrem eigenen Tempo entwickeln können und dabei begleitet werden.

Ich persönlich finde, dass wir aus diesem Vorzeigeprojekt auch für uns als Erwachsene und für die Geschäfts- und Arbeitswelt vieles mitnehmen und noch sehr viel lernen können. Egal, ob nun groß oder klein, privat oder geschäftlich und vor allem egal welcher Herkunft, Religion, Alter, usw. sollten die „Grundsätze“ der ARCHE für uns alle im gemeinsamen Miteinander gelten.

Es geht darum:

  • den Menschen (Kind o. Erwachsenen) und seine Kompetenzen und Potenziale zu stärken
  • persönliche Beziehungen aufzubauen und zu stärken
  • ein Verständnis füreinander und den anderen zu entwickeln
  • sich gegenseitig in der gemeinsamen Entwicklung zu begleiten
  • Werte zu vermitteln

Rücken diese 5 Punkte wieder mehr in unseren Fokus im alltäglichen Miteinander, so finde ich, haben wir den ersten Schritt in die richtige Richtung für unser aller Entwicklung gemacht.

Weil auch wir mit und in unserer Arbeit für diese Grundsätze stehen, freuen wir uns, das Projekt ARCHE mit 1.000 Euro aus einer Spendenaktion aus unserem Sommerfest 2018 unterstützen zu können und werden uns auch weiterhin gern für dieses tolle und nachhaltige Projekt engagieren.

Paul-Philipp Moritz
Paul-Philipp Moritz

Wirtschaftspsychologe, Strategie- und Organisationsberater, Qualitätsmanager

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Immanuel Kant

Der Garn einer guten Geschichte.

Spielend lernen, essend lernen, kunstvoll lernen - all das sind Möglichkeiten und neue Ansätze, die Aha-Erlebnisse locker und leicht zu erreichen, denn nichts prägt mehr als die eigene Erkenntnis. Unser Credo: Eine gute Geschichte wirkt nachhaltiger als jedes...

KOSTENLOSES E-BOOK

Unternehmenskultur

HANDBUCH.

Überlassen Sie Ihren Erfolg nicht dem Zufall. In diesem E-Book erklären wir Ihnen die Grundlagen und den Nutzen einer professionellen Unternehmenskultur.

Der Garn einer guten Geschichte.

Spielend lernen, essend lernen, kunstvoll lernen - all das sind Möglichkeiten und neue Ansätze, die Aha-Erlebnisse locker und leicht zu erreichen, denn nichts prägt mehr als die eigene Erkenntnis. Unser Credo: Eine gute Geschichte wirkt nachhaltiger als jedes...

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Pin It on Pinterest

Share This